Elke Sommer golft und sammelt Pilze
Benefizturnier mit Größen aus Film, Fernsehen, Sport

24.08.2011

POTTENSTEIN - In mehr als 70 Kino- und Fernsehfilmen spielte Elke Sommer mit und 1962 gelang ihr sogar der Sprung nach Hollywood. Seit fünf Jahren nimmt die heute 70-Jährige mit ihrem Ehemann und Hotelier Wolf Walther am Benefizgolfturnier zugunsten transplantierter Kinder auf dem Golfplatz Pottenstein-Weidenloh teil.

Das Turnier wurde vom Kiwanis Club Bayreuth-Obermain sowie Speerwurf-Olympiasieger Klaus Wolfermann und Freunden hier nun schon zum elften Mal mit zahlreichen Prominenten aus Sport, Showgeschäft, Medizin und Wirtschaft ausgetragen.
Elke Sommer ist begeistert vom Golfplatz in Weidenloh. „Weil er so wunderbar in der Natur liegt und weil er so super in Schuss ist“, sagt sie während des Turniers im Gespräch mit unserer Zeitung. Und nicht zuletzt kommt die auch jedes Jahr deshalb nach Weidenloh, weil die neben dem Golfen
auf dem Platz „Pfiffer“ findet, wie sie sagt.
Elke Sommer ist nämlich eine leidenschaftliche Pilzsammlerin, und auf dem Golfplatz in Weidenloh hat sie schon zahlreiche Champignons und Butterpilze gefunden. Manchmal wahre Prachtexemplare, die dann zu Hause natürlich auch im Kochtopf landen. Und Abends bei der Siegesfeier im Golfhotel Barbarossa ist Elke Sommer natürlich der Star, wenn sie ihre eigenen Lieder sind. Und der Präsident des Golfclubs Pottenstein-Weidenloh, Werner Herlitz, bestätigt ebenfalls, dass dieses Benefizturnier, mit dem in den vergangenen Jahren schon über 100 000 Euro zugunsten der Kinderhilfe Organtransplantation, kurz KiO, eingespielt wurden.
Ursula und Monika Mäx, Inhaberinnen des Forchheimer TUI-Reisecenters, dürfen sich mit Elke Sommer und ihrem Mann Wolf Walther, der übrigens im interessantesten Outfit erschienne ist, im Golfen messen.

Deutscher Meister

An einer anderen Bahn lochen gerade Georg „Schorsch“ Volkert, der 1968 als Linksaußen unter Trainer Max Merkel mit dem 1. FC Nürnberg deutscher Fußballmeister wurde, Kaiser-Bräu Chef Josef Laus, der Kondrauer-Geschäftsführer Markus Humpert und der Pegnitzer Stadtrat und Rechtsanwalt Manfred Vetterl ein. 88 Teilnehmer konnten diesmal gezählt werden. Darunter auch der erfolgreichste Biathlet aller Zeiten, Fran-Peter Roetsch, und der Olympiasieger im Gehen Hartwig Gauder, die wie Wolfermann mit zu den Urgesteinen des Turniers zählen.
Weitere klanvolle Namen waren Radsportler Mario Kummer, Olympiasieger Olaf Ludwig, Hammerwerfer Edwin Klein, Zehnkampfolympiasieger Christian Schenk oder Jürgen Kalfelder, Hans-Peter Ferner sowie der frühere Europa- und Weltrekordler Franz-Josef Kemper. Als Weltmeisterin und Olympiasiegerin war Cornelia Hanisch eine der erfolgreichsten Fechterinnen. Sie nimmt, wie auch der ehemalige Boxprofi Sven Ottke zum wiederholten Male an dem Benefizgolfturnier teil. Ebenso wie der zweimalige deutsche Meister im Eiskunstlaufen, Daniel Weiss, heute Jurymitglied der Pro7-Show „Star auf dem Eis“, oder die ARD-Moderatorin Marianne Kreuzer und ihr Kollege Tom Meiler. Bekannt aus Fernsehserien wie dem „Tatort“, der „Schwarzwaldklinik“ oder „Derrick“ ist Dirk Galuba. Auch er schwingt den Golfschläger für diesen guten Zweck. Kostenlos massiert werden die Promis alle von Golfphysiotherapeut Volker Hack. Auch eine Besonderheit dieses Turniers.
Der Erlös dieses Turniers wird wieder an die KiO gehen. Herlitz: „Denn trotz aller medizinischer Fortschritte sind viele oft angeborene Organfehlbildungen nicht operabel. Die Transplantation eines kleinen Herzens, einer Niere oder einer Leber ist die einzige Überlebensmöglichkeit. Es geht um kleine Menschen, die sich nicht selbst helfen können und das Leben doch erst vor sich haben.“
 

Zu der Internetseite des Klaus Wolfermann and Friends KIWANIS Benefizgolfturniers  hier