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Eine weltweite Idee im Dienste der Menschlichkeit

Menschen, die in Ihrem Beruf stehen, die in ihrem Wirkungsbereich anerkannt sind, tragen Verantwortung, haben meist aber nur wenig freie Zeit.

Trotzdem treffen sich regelmäßig weltweit nahezu 550.000 Kiwanier in mehr als 15.000 Clubs, um im Zeitalter von High-tech und Internet die geistigen Werte zu pflegen und ihnen Vorrang vor den materiellen zu geben.

Kiwanier sind Frauen und Männer, die unter dem Motto - we build - durch aktive Mitarbeit in den Clubs Freundschaften bilden, uneigennützige Dienste am Nächsten üben und beim Aufbau einer besseren menschlichen Gesellschaft mithelfen.

Das ist KIWANIS

KIWANIS ist ein weltumfassender Zusammenschluss von Frauen und Männern aus allen Berufen auf der Basis örtlicher KIWANIS-Clubs. “KIWANIS INTERNATIONAL” besteht aus zur Zeit mehr als 15.000 autonomen Clubs mit nahezu 550.000 Mitgliedern in über 90 Ländern der ganzen Welt. Als eine der großen Service-Club-Organisationen ist das Erbringen humanitärer Dienste und die Pflege menschlicher Beziehungen das gemeinsame Ziel und Bemühen aller Kiwanier. Jeder KIWANIS-Club beschließt selbstständig seine Tätigkeiten. Man erwartet von den Mitgliedern nicht einfach Geldspenden, sondern auch persönlichen Einsatz für humanitäre Aktivitäten.

Wie KIWANIS entstanden ist

Der erste KIWANIS-Club wurde 1915 von aktiven Männern in den USA gegründet, die sich nicht nur gegenüber der Familie, sondern auch gegenüber Gesellschaft und Staat verpflichtet fühlten. Der weltweit geschützte Namen KIWANIS ist indianischen Ursprungs und bedeutet etwa “wir sind gern aktiv, wir finden Freude daran” als Ausdruck der eigenen Persönlichkeit. Die KIWANIS-Idee der Freundschaft und Hilfsbereitschaft verbreitete sich rasch in den USA und in Kanada.

1961 wurde die Gründung von KIWANIS-Clubs in den anderen Erdteilen beschlossen.

1963 kam es zu ersten Club-Gründungen in Europa und zwar in Wien und Frankfurt am Main. Seit 1987 sind auch Frauen Mitglieder, teils gemeinsam mit Männern, teils in Damen-Clubs. In Deutschland gibt es derzeit in 120 Clubs fast 3.000 Mitglieder, davon sind ca. 16 % Frauen.

Was KIWANIS will

Die Pflege der Freundschaft mit Gleichgesinnten in der ganzen Welt ist die Basis der KIWANIS-Idee. Kiwanier sprechen sich daher untereinander als Freunde an. Ausdruck dieser Gesinnung ist der Dienst am Nächsten, das Einhalten hoher Maßstäbe im sozialen, geschäftlichen und beruflichen Leben und das Streben, an einer friedlichen und toleranteren Welt mitzuarbeiten. Der KIWANIS-Slogan lautet: “Serving the children of the world”, um die Priorität der Hilfsleistungen hervorzuheben. Jeder KIWANIS-Club leistet seinen Beitrag auf seine Weise, individuell, aber gezielt im Rahmen einer großen Organisation.

Wer die Kiwanier sind

Kiwanier sind aktive Frauen und Männer aus allen Lebensbereichen, egal aus welcher Berufssparte oder welchem Tätigkeitsbereich sie kommen.

Entscheidend ist der gute Wille und die Bereitschaft, für sich die KIWANIS-Idee anzunehmen. Die Kiwanier engagieren sich aktiv am Club-Leben, weil sie darin nicht eine zusätzliche Belastung sehen sondern, im Gegenteil, eine Bereicherung erleben. Das Lebensalter spielt bei KIWANIS eine untergeordnete Rolle. Für junge Damen und Herren ab 18 Jahren gibt es eigene KIWANIS-Junior-Clubs, in denen sie die Möglichkeit haben, ihr soziales Engagement in einer attraktiven und zukunftsorientierten Gemeinschaft junger Leute zu entfalten.

Was die Kiwanier tun

Kiwanier treffen sich regelmäßig (oft zweimal im Monat) in ihrem jeweiligen Club-Lokal zu einem gemeinsamen Abend- oder auch Mittagessen. Diese Treffen, genannt Meetings, dienen dazu, die Freundschaft in der Gemeinschaft zu stärken. Während der Meetings halten kompetente Gäste oder Club-Freunde Vorträge zu aktuellen Themen, die einem regen Gedankenaustausch dienen. Viele Kiwanier nehmen die Gelegenheit wahr, andere Clubs zu besuchen oder zu KIWANIS-Veranstaltungen in der ganzen Welt zu reisen. Bei solchen Treffen finden Gespräche und Erfahrungsaustausch über humanitäre oder kulturelle Projekte statt. Durch verschiedenste Veranstaltungen, wie z. B. Weihnachtsmärkte oder Benefiz-Konzerte, versuchen die Mitglieder für ihre “Charity-Ziele” Gelder zu bekommen um dort schnelle und unbürokratische Hilfe zu leisten, wo öffentliche Stellen oder große caritative Einrichtungen zu schwerfällig reagieren. Die große KIWANIS-Familie führt aber auch gemeinsame, weltweite Service-Projekte durch. In Zusammenarbeit mit dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) versucht KIWANIS Kindern eine bessere Zukunft zu geben, indem auf eine weltweite Jodierung des Speisesalzes hingearbeitet wird. Denn Jodmangel verursacht geistige und körperliche Behinderung, Totgeburten, Kropf und Kretinismus bei Kindern, deren Mütter an Jodmangel leiden. Die Zugabe von Jod zum Speisesalz kann nicht nur das Auftreten dieser Missbildungen verhindern, sondern auch bereits bestehendes Leid lindern.

Die KIWANIS-Clubs in aller Welt bemühen sich, die für das Projekt notwendigen Mittel aufzubringen.

KIWANIS ist weder parteipolitisch noch konfessionell oder rassistisch gebunden.

Gute Dienste sollen dort geleistet werden, wo sie nach Meinung der einzelnen Clubs notwendig und auf Grund der gegebenen Möglichkeiten druchführbar sind.

Kiwanier wollen in einer Gesellschaft, in der die materiellen Seiten immer mehr Übergewicht bekommen, menschlich wirken.

Wie man Kiwanier wird

Jeder, der das, was hier über KIWANIS geschildert wurde, auch für erstrebenswert hält und der bei den Bemühungen von KIWANIS mithelfen möchte, ist eingeladen, mit einem in seiner Nähe befindlichen Club Kontakt aufzunehmen.

Dort wird er mehr über KIWANIS auf örtlicher Ebene und bei gegenseitigem Interesse über die Modalitäten einer Mitgliedschaft erfahren.